Wie die Energiewende konkret vor Ort umgesetzt werden kann, zeigt der neue Photovoltaikpark Ferneichlberg. Die Anlage der PV Ferneichlberg GmbH & Co. KG, an der die Bayernwerk Natur GmbH und die KERL eG beteiligt sind, verfügt über eine Leistung von 25 Megawatt. Der erzeugte Strom wird über ein neu errichtetes Umspannwerk in Diesenbach direkt ins Netz eingespeist.
Bei der offiziellen Inbetriebnahme am 22.9.26 nahm auch der Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol teil. Bei einem Rundgang über die Anlage informierte er sich über die technische Umsetzung, die Netzanbindung und die Bedeutung des Projekts für die regionale Energieversorgung.
„Der Photovoltaikpark Ferneichlberg zeigt sehr anschaulich, was möglich ist, wenn Kommunen, Unternehmen und Energiegenossenschaften gemeinsam anpacken. 25 Megawatt erneuerbare Energie sind ein wichtiger Beitrag zur Energieversorgung und zugleich ein Stück regionale Wertschöpfung“, so Mistol.
Für Mistol ist der Ausbau der erneuerbaren Energien eine zentrale Aufgabe der kommenden Jahre. Dabei müsse der Ausbau der Erzeugung mit dem Ausbau der Netze und ausreichenden Speichermöglichkeiten zusammengedacht werden. „Wir brauchen mehr solcher konkreten Projekte und gleichzeitig intelligente Netze und Speicher, damit der vor Ort erzeugte Strom möglichst effizient genutzt werden kann.“
Die bayerischen Landtags-Grünen hatten bei ihrer Herbstklausur in Nürnberg Mitte September 2026 unter anderem die weitere Entwicklung einer modernen und dezentralen Energieinfrastruktur thematisiert. Projekte wie der Photovoltaikpark Ferneichlberg machten deutlich, wie die Energiewende auf regionaler Ebene praktisch umgesetzt werden könne.
„Die Energiewende findet nicht irgendwo statt, sondern hier vor Ort. Ferneichlberg ist dafür ein gutes Beispiel“, sagte Mistol nach dem Rundgang.